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28.03.2024
Osterbotschaft heute „Schrecken und Entsetzen“

Die Tage des Heuchelns und Ausblenden stehen an oder freie Tage zur Erholung?

Jedes Jahr wird Ostern gefeiert und jedes Jahr wird die Botschaft von Ostern den Menschen verkündet, dass sie davon richtig berührt sind. Oder? Geht es den Menschen wie den Frauen im Markusevangelium – „Sie fliehen vor dem Grab: denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt (MK16,8)“.


Den Frauen geht es wie vielen Gläubigen, die aus der Kirche in Scharen fliehen. Beten wir für den Frieden, Buße tun für die Sünden und vieles mehr. Nehmen wir beten für den Frieden und schauen nicht nur in die Ukraine und die Welt, sondern insbesondere ins sogenannte Heilige Land.  Da hilft anscheinend beten auf beiden Seiten nichts. Skrupellose Überfälle, Morde, Vergewaltigungen usw. haben die Tür für Bombenhagel, Mord, Zerstörung ohne Ende geöffnet. Selbst humanitäre Maßnahmen sind kaum möglich. Rache und Hass bestimmen die Handlungen.


Fragt der kleine Philosoph, hilft da beten nicht, vornehmlich im sogenannten heiligen Land? In seinem herrschaftlichen macht ergreifenden Segen „urbi et orbi“ ruft der Papst immer zum Frieden für den gesamten Erdball auf. Selbst wenn es in einem Schlagersong heißt „Wunder gibt es immer wieder“, ist auch bei erfolglosem Beten, kein Wunder möglich, denn ein untauglicher Versuch bleibt ein untauglicher Versuch.


Das sowohl beten als auch Wunder für den Frieden nicht helfen, kann ich rational nachvollziehen, denn schauen wir mal zu den Herstellern von Drohnen an. Seitdem der Ukraine Krieg herrscht, boomt die Branche, auch für die deutsche Wirtschaft. Ein Wirtschaftswunder in schlechten Zeiten, dann sollte beten oder ein Wunder dieses stoppen? Da werde ich sehr nachdenklich. Der Imperialismus, der Profit und die Gier bestimmen hier.


Mit ökonomischen Gewinnen ohne Ende in einem Krieg werden wir keinen Frieden schaffen. Frieden schaffen wir nur mit dem Willen, dem menschlichen Willen für Frieden. Dieser scheint aber nicht vorhanden, wie in der gesamten Geschichte der Menschheit.


Der Krieg ist profitabler, für alle Beteiligten.


Betten und Fürbitten wir dann, dass die Toten in den Himmel kommen und hoffentlich dort friedlich zusammen leben können.


Mein Osterwunsch im ZwillingsBlick, tue keinem Menschen was an, was du dir nicht selbst antun würdest. Ich würde keinen Menschen töten, verletzen oder auch dessen Wohnung/Haus zerstören. Conditio sine qua non, tue ich eine solche Handlung nicht, würde ich auch keinen Krieg führen noch Soldat werden und keinem Herrscher mein Leben an der Front opfern. Würden alle Menschen nach dieser Maxime handeln, hätten wir bald Frieden.

Wir hätten, würden wir diesen kategorischen Imperativ verfolgen, auch keinen Kindesmissbrauch, keine Vergewaltigungen und vieles mehr. Mehr zu diesem Thema können Sie in meinem aktuellen Buch Krieg – ein Übel für Mensch, Tier, Natur und alle Kreaturen nachlesen.


Mein Osterwunsch – leben wir nach dem kategorischen Imperativ – schaffen wir endlich ein friedliches Miteinander und Frieden in der Welt. Religionen, Kirche, Glauben usw. sind dafür nicht nötig, nur Moral und Respekt gegenüber der Natur, den Menschen, den Tieren und allen Kreaturen.


Schaffen wir dies nicht, schließt irgendwann nach Ostern einer die Tür und sagt, das war's aber der Profit stimmte.


 

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