29.07.2026
Die Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut
Nein meine lieben Leser, meine Krankheit hat mich nicht verwirrt. Das ist ein Original Zitat von Herrn Bundeskanzler Joachim Friedrich Martin Josef Merz.
Ich stimme unserem Bundeskanzler hier vollumfänglich zu, denn Glaubwürdigkeit bedeutet das Vertrauen zu erwecken, als wahr akzeptiert zu werden.
Denken wir weiter bei einer christlichen Partei mit dem C im Namen, gilt das achte Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“.
Schaut man sich dieses Gebot einmal näher ein, heißt das nicht „Du sollst nicht lügen?“ Schon Petrus verleugnet Jesus. Abraham hat Sarah zur Lüge angestiftet. Die Unwahrheit so zu sagen anscheint menschlich
Wilhelm Busch warnte: „Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn!“
Das christliche Gebot ist anders zu subsumieren. Epheser 4,25 – „Legt …. die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten; denn wir sind als Glieder miteinander verbunden“.
Das Gebot ist keine Pflicht zur Wahrheit – Exodus 20,16 – In diesem Gebot geht es nicht nur um die Wahrheit und Lüge vor Gericht, wie ein Blick auf den hebräischen Text verdeutlicht.
Stopp – sagt mein Freund der Advocatus Diaboli – du schreibst schon wieder viel zu lang: Ich bin schon froh, dass du nicht über unsere Bundestagspräsidentin Frau Klöckner schreibst, dein Lieblingsthema, über Ihre Kreuzfahrt mit ihrem Lebensgefährten Herrn Jörg Pilawa, auf dem „Mein Schiff Vier“, wie die Bunte berichtet. Das Wahlvolk muss doch wissen, was unsere Politiker für uns machen, bei diesen Problemen die wir heute haben. Zufällig noch vor dem Schiff fotografiert, mit Schiffsaufschrift gut erkennbar, im Hintergrund.
Danke, dass du diesmal in deinem ZwillingsBlick nicht über Frau Klöckner ausgeführt hast.
Das Zitat unseres Bundeskanzlers ist im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Jens Spahn gefallen. Gehen wir hier nicht auf das Thema Leihmutterschaft ein, sondern nur auf die Moral.
Ich denke, unser Bundeskanzler sollte ein moralisches Vorbild sehen. Nehmen wir einmal zwei Richtungen von Moral, nach Kant die Deontologie – Pflichtenethik – Eine Handlung ist an sich gut oder schlecht, unabhängig von den Konsequenzen – der kategorische Imperativ – man soll nur nach Maximen handeln, die Gesetz für alle werden oder den Utilitarismus – der Wert einer Handlung bemisst sich ausschließlich an ihren Folgen. Das Ziel ist das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl an Menschen – vertreten durch Jeremy Bentham und John Stuart Mill.
Mein Freund denkt wie immer weiter. Unser Bundeskanzler hat als moralisch gehandelt, als er Jens Spahn zum Rücktritt aufgefordert hat, denn jetzt kann er sich voll und ganz, wenn er noch sein Bundestagsmandat niederlegt, um sein Kind kümmern, also Familienglück. Es war also ein schnelles Umdenken beim Kanzler zur Leihmutterschaft bei Jens Spahn, als die CDU-Basis und Teile des Wahlvolkes einen kleinen Aufstand gegen die Moral von Spahn in diesem Thema machten. Es ist davon auszugehen, dass die Moral von dieser Geschichte bei unserem Bundeskanzler, erst zur Moralfrage wurde, als die Basis gefährlich aufgeschrien hat.
Kommen wir zurück zum Thema - Die Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut, Zitat von Bundeskanzler Merz.
Stimmt.
Im Wahlkampf versprach Herr Merz „Links ist fort“. Die CDU setzte die Vorgängerregierung mit einem grundsätzlichen Fragenkatalog zur Finanzierung überwiegend linker Nichtregierungsorganisationen unter Druck. Nach dem Wahlsieg blieb davon nur eine fragwürdige Reform des Förderprogramms „Demokratie leben „übrig.
Im Wahlkampf versprach die Union noch einen schlanken Staat und Steuersenkungen, von Entlastungen bis zu 90 Milliarden Euro war die Rede „sogenannte Reiche“ höher zu besteuern, schloss Merz kategorisch aus. Bekommen haben die Bürger das Gegenteil. Minimale Entlastungen, Verschuldung in einem noch nicht gekannten Ausmaß und eine höhere Reichensteuer. Usw usw usw – und wenn die Versprechungen vor dem Wahlkampf nicht gestorben sind, dann sterben sie in dieser Legislaturperiode.
Merz die Brandmauer und die gebrochenen Versprechen, die falschen Leute auf den wichtigen Posten, meist Sachfremde von Frau Klöckner bis Philipp Amthor, jetzt Carsten Linnemann, mit der Selbsterkenntnis das er in der Sache als Minister keine Ahnung hat, haben den Untergang eingeläutet. Er war in den letzten Tagen in Bayreuth auf dem roten Teppich. Die Götterdämmerung naht.
Die CDU sollte dringlichst das „C“ streichen und kein christliches Heucheln, auch bei Jens Spahn betreiben. Jens Spahn hat definitiv mit dem Thema Leihmutterschaft gegenüber der CDU moralisch verwerflich gehandelt, ohne das Thema zu bewerten, aber Merz mit der Heuchelei danach, von der Glaubwürdigkeit der Politik auch. Wie ist das „C“ mit der Finanzierung der Kriege zu verbinden. Wie ich die Politik zu Israel noch moralisch zu rechtfertigen, wo Israel bombt bombt bombt – ganze Siedlungen und Städte vernichtet usw usw.
Ich bleibe bei meiner Haltung ich versuche nur so zu handeln, dass auch andere Menschen gegenüber mir oder Anderen so handeln würden, nach dem kategorischen Imperativ nach Kant. Hier liegt die Betonung ich versuche, als Mensch bin ich hier auch fehlerhaft.
Für mich ist es absolut untragbar, wenn ein Bundeskanzler erst Jens Spahn in gehobene Positionen bringt, zum Kind gratuliert, nicht dem Kind wie später dargestellt und dann zum Rücktritt auffordert und dann von Glaubwürdigkeit in der Politik spricht, wo seine eigene Politik als Kanzler von erstem Tag an, von Unglaubwürdigkeit geprägt war.
Aber mein Freund der Advocatus Diaboli meint, wir sollten doch selbst glaubwürdig bleiben, Herr Merz und seine Regierung sind aber ehrlich, mit der Werbung für die AfD die sie machen. Besser geht es nicht. Die AfD muss nur warten und zusehen, was die Regierung macht und die Prozente für diese Partei, gegen die Demokratie wachsen und wachsen.
Wieso sehen wir diesem Trauerspiel, jetzt neu mit der Kabinettsumbildung, was den Steuerzahler wieder Millionen kostet, ein Minister mit SMS entlassen, ohne einen Nachfolger zu haben, einen Philipp Amthor in führende Position zu berufen usw usw. . Ich dachte vor der Wahl, Herr Merz hätte die Fähigkeit als Manager gut zuarbeiten. Aber er ist total überfordert und das Chaos zu Gunsten der AfD in Berlin sollte endlich demokratisch beendet werde. Der Kopf muss ausgewechselt werden, sprich Herr Merz.
Kämpfen wir für unsere Demokratie, für unser Grundgesetz und nicht dagegen und werden wir, das Volk endlich wach.




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