03.06.2026
Hans im Glück …..

Dem kleinen Philosophen fiel gerade das Märchen Hans im Glück der...

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06.05.2026
Das Märchen vom jammernden König oder?

Das Märchen vom jammernden König, ohne bekannten Autor, erzählt die Geschichte eines Königs der durch sein ständiges Nörgeln über das Wetter und sein Leben, seine Familie vertreibt.

Zitat Friedrich Merz: "Ich bin nur gelegentlich auf Social Media unterwegs, aber wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde? Kein Bundeskanzler vor mit hat so etwas ertragen müssen".

Stimmt Herr Merz, so viel Bundeskanzler wo es Social Media gab, gibt es vor ihnen nicht und ihr Vorgänger hat da auch einiges ertragen müssen.

Man sollte Vergleiche immer in der historischen Zeit machen.

Schauen wir uns einmal einige Kanzler ohne Social Media an:

Konrad Adenauer wurde von der Opposition als Bundeskanzler der Alliierten beschimpft, was damals einem Vorwurf des Landesverrats nahekam. 1952 wurde sogar ein Attentat per Briefbombe auf ihn verübt, bei dem ein Polizist ums Leben kam.

Kurt Georg Kiessinger  heftigen Proteste wegen seiner NS-Vergangenheit. Sogar öffentlich wurde er geohrfeigt durch Beate Klarsfeld im Jahr 1968, die ihn als Nazi brandmarkte.

Willy Brand hat beispiellose Hasskampagnen erlebt, bis in sein Privatleben. Er wurde wegen seiner Emigration während der NS-Zeit diffamiert und als Vaterlandsverräter bezeichnet.

Helmut Kohl wurde jahrelang als Birne verspottet und war Zielscheibe massiven Spotts der Satire. Zudem wurde er bei öffentlichen Auftritten, etwa 1991 in Halle, mit Eiern beworfen.

Gerhard Schröder musste mit der Bezeichnung Genosse der Bosse oder Lügenkanzler leben, insbesondere wegen der Agenda 2010.

Sie sehen Herr Merz, jammern, falsch eingeordnet, kann sogar nicht zur Ablenkung der aktuellen Probleme ihrer Regierung helfen.

Sieht man sich die Zahl ihrer Strafanzeigen wegen Diffamierung an, fragt man sich schon, ist das nicht Dünnhäutigkeit?

Selbstverständlich sind auch bei Jobs im öffentlichen Leben Grenzen, was man sich gefallen lassen sollte.

Sachliche Kritik, auch wenn sie hart und manchmal vielleicht überzogen ist, unhöflich und laut geäußert, ist die Schwelle was jeder Politiker ertragen sollte oder muss, es ist zulässige Meinungsäußerung.

Beleidigung nach ? 185 StGB und ehrverletzende Beschimpfung nicht. Eine Pinocchio Nase ist Satire und keine Beleidigung. Vielleicht auch einfach mal zum Schmunzeln.

Üble Nachrede/Verleumdung und unwahre Behauptungen verbreiten nicht.

Volksverhetzung und Angriffe auf die Menschenwürde nicht.

Bedrohungen und körperliche Gewalt nicht.

Dazwischen liegt der Spielraum der Toleranz eines Politikers.

Jammern ist keine gute Politik. Ich könnte 24 Stunden am Tag bei 7 Wochentage über ihre Politik in der Koalition jammern, die mehr als schädlich für unser Land und die Demokratie ist.

Es ist eine Politik der Werbeveranstaltung für die AfD. Sie als getriebener der SPD achten nur darauf, dass die Koalition bestehen bleibt, ohne Rücksicht auf die Folgen für die Zukunft.

Jammern Sie nicht, handeln Sie endlich für Deutschland, für die Bürger, für unsere Demokratie, unser Grundgesetz und die Zukunft.

 


 

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