18.02.2026
Der Räubersozialismus
Jetzt sitze ich an Aschermittwoch über meinen eigenen Zeilen und weiß nicht ein noch aus


Ich las gerade ein Plakat der Linken
100 Milliarden im Jahr für unsere Städte und Dörfer
mit der linken Vermögenssteuer
Der Reichtum gehört uns allen. Holen wir ihn uns zurück.
Ich überlege in meiner geistigen Werkstatt, vor meinem PC und Notebook, soll ich jetzt als Narr oder kleiner Philosoph antworten.
Meine Erinnerung gehen zurück in die Straße von Athen, um 388 v.u.Z. Plutos, der Gott des Reichtums, wurde einst von Zeus mit Blindheit bestraft. Durch ein Orakel aus Delphi verschaffte der Kaufmann Chremylos Pluto wieder Sehkraft, der umgehend dafür sorgte, dass die Armen zu Reichen werden, andererseits aber alle Reiche zu Armen, was schlimme Folgen hat. Diejenigen, die bisher gearbeitet haben, pflegen von nun an den Müßiggang, und jene, die sich bisher bedienen ließen oder nur schmarotzt haben, sind plötzlich mittellos.
Also stellt sich für mich die Frage nicht soll ich als Narr oder kleiner Philosoph antworten, den die ratio legis der Aussage bleibt die gleich.
Gehört der Reichtum uns allen, wieso zahlen wir dann für unser Vermögen Steuer? – setzt man dieses, ceteris paribus gleich? Dann gehört es nicht mir oder Dir!
Gehört aber der Reichtum, das Vermögen Dir oder mir, was versteuert und erarbeitet wurde, gibt es im Grundgesetz ein Artikel 14.
- Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
- Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
- Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.
Okay, ich breche mein Versprechen wieder, dass ich als Boomer, mit rechtlichem Wissen aus längst vergangener Zeit keine Kommentare mehr in der Jurisprudenz schreibe, das überlasse ich jetzt den Teilausschnitt Studierten, Bachelor und Master.
Denke man also die Forderung der Linken auf der Grundlage von Recht und Ordnung weiter, heißt dies, Enteignung und dann Entschädigung der Enteigneten.
Es heißt ludex non calulat – ein Jurist kann nicht rechnen - . Für mich ist das mathematische Ergebnis aber dann gleich, wie vor der Enteignung.
Denkt man jetzt weiter, rufen die Linken hier zum rechtswidrigen und strafrechtlich bedenklichen Aufstand des Volkes auf.
Alte Erinnerungen werden wach an Art 20 Grundgesetz.
- Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
- ….
- …
- Gegen jeden, er es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Hier wird von sozialistischer Seite dazu aufgerufen, unsere Grundordnung zu beseitigen und Verhältnisse herzustellen, die einem sozialen Rechtsstaat nicht entsprechen.
Wir haben hier die Pflicht und die demokratische Verordnung Widerstand zu leisten.
In vielen Bundesländern, so auch hier in Rheinland-Pfalz sind Landtagswahlen.
Unsere demokratische Antwort ist klar und eindeutig. Linke sind nicht wählbar und haben in demokratischen Parlamenten nichts verloren.
Wir sollten nicht nur ein rechtes Auge haben und auf dem linken blind sein, die Gefahr ist von dort genauso groß.
Problematisch ist nur, dass auch die SPD die gleichen Ansätze hat und deshalb auch nicht mehr wählbar.
Jetzt ist der Narr, aber auch der Philosoph ratlos – Pest oder Cholera - , aber immer nur für die Demokratie, die Freiheit und den Frieden.





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