05.02.2026
Zahnlos durch Tag und Nacht -Arm und Arm mit der Zahnfee
Meine Aufmerksamkeit hatte das Thema Zahnersatz direkt, obwohl es mich als privatversicherter, der alle Privilegien hat, von direktem Arzttermin in drei bis sechs Monaten, das Glück der Schreiberei mit der Krankenversicherung wegen der Nichtregulierung, der Vorfinanzierung der Krankenkosten, die dann von der privaten nicht übernommen werden, aber jede gesetzliche zahlt, usw…. Ich hätte mich also bequem zurücklehnen können und arrogant, was ich natürlich nicht bin, meinen Luxus genießen, mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht, wie gut es mir als Privatversichertem mit horrendem Monatsbeitrag, bei gleichzeitig hoher Selbstbeteiligung und Nichtregulierung doch geht.
Aber als sozial eingestellter kleiner Philosoph, nehme ich mich diesem Thema einmal an.
Es stellt sich für mich die Frage, was machen die Politiker wieder, jetzt die Zerstörung des Sozialstaates, ein Fundament der Demokratie und des gesellschaftlichen Friedens?
Ich habe schon nicht verstehen, wieso unsere Bundestagspräsidentin meine aufgeworfene Frage, als sie bei der Tafel ausgeholfen hat (nicht bekannt, ob operativ oder nur presseaktiv), wieso wir überhaupt eine Tafel in unserem Sozialstaat benötigen, nicht beantwortet hat oder konnte, sondern meinen Post gelöscht und mich gesperrt. Damit keine Missverständnisse aufgekommen, wie schon oft geschrieben, ich begrüße die Tafel und den ehrenamtlichen Einsatz der Menschen dort. Sie haben meinen vollen Respekt. (ZwillingsBlick Stehe dazu vom 14.01.2026 https://www.jürgen-zwilling.de/article.php?id=1738&category= ).
Wir deutsche Bürger sind sehr sozial eingestellt und akzeptieren viel. Wir haben Herrn Merz Steuergelder in Milliardenhöhe gegeben oder treuhänderisch geliehen, um die Wirtschaft für den Bürger, zur Entlastung anzukurbeln.
Ergebnis: Jetzt sollen wir Bürger sparen.
Meine kleine Gedankenwelt überlegt jetzt, wer in der nahen Geschichte der bessere Räuberhauptmann war? Johannes Bückler (Schinderhannes – 1779-1803), Johann Georg Grasel (1790-1818), Matthias Klostmayr (Bayerischer Hiasl – 1736-1771), Johannes Krarasek (Böhmischer Hansel – 1764 -1809), Mathias Weber (Der Fetzer – 1778 -1803) oder die Politiker der Bundesrepublik Deutschland, jetzt die aktuelle Regierung. Selbstverständlich in dubio pro reo für die Treuhänder unserer Steuergelder, sicherlich kann man das so einfach bürgerlich nicht sehen, sondern muss sich das akademisch so erklären lassen, dass es zwar nicht verständlich ist, man aber für Gegenargumente sprachlos.
Sehen wir uns einer der jüngsten Vorschläge aus den Reihen der CDU an, zur Reform des Sozialstaates, die Zahnarztleistungen aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu nehmen, die aus den Beiträgen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert wird.
Ich denke, jeder berufstätige Bürger, also alle diejenigen, die den Staat finanzieren, sind damit einverstanden, weil diese Regelung nur für die Beitragszahler in die gesetzliche Kasse Gültigkeit hat, jeder Grundsicherungsempfänger, die Leistung, aber aus den Steuergeldern, der gleichen Bürger bezahlt bekommt, also nicht gestrichen.
Meine Gedanken kreisen mal wieder und ich sehe manche Unruhe in der Gesellschaft, durch falsche Politik. Noch sind die Bürger sehr ruhig, nur bei den Wahlen zeigen sie schon ihren Unmut, leider gegen die Demokratie und unseren Rechtsstaat.
Denken wir hier einmal weiter, was die Folge dieser Maßnahme für die Beitragszahler gesundheitlich wäre. Chronisch kranke Zähne sind Entzündungsherde für den ganzen Körper, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Führt man diese Denke kausal weiter, müssten die Kosten für diese Erkrankungen die die Ursache bei den Zähnen haben, auch aus dem Leistungskatalog genommen werden.
Ich habe am 20.02.2010 in der Allgemeinen Zeitung Mainz/Rheinhessen einmal einen Leserbrief zur Spätrömischen Dekadenz veröffentlicht, der bis heute Gültigkeit hat. 
Wir benötigen dringend eine Reform des Sozialstaates für unsere Demokratie, für das friedliche Leben miteinander, für unsere Freiheit und für den Einsatz der Mittel, dass diese dort ankommen, wo soziale Hilfe dringend notwendig ist. Der Sozialstaat ist kein Paradies auf Erden, sondern die Moral und Ethik des friedlichen Miteinander, da wo Hilfe nötig ist, muss geholfen werden.
Mein Einsatz für unsere Demokratie handeln wir jetzt mit den richtigen Reformen, Arbeitsplätze sind genug vorhanden, lassen wir den Zahnersatz und schmeißen die Schmarotzer aus dem sozialen System, machen die Türe zu für kriminelle Leistungsklau und helfen den tatsächlich in Not befindlichen Menschen.
Die CDU, mit ihren Vorschlägen, hat nicht nur das „C“ im Namen aufgegeben, sie ist nicht mehr wählbar, mit diesen nur im Ansatz angedachten Vorschlägen. Absolut nicht wählbar ist aber auch die AfD. Wir können aber nicht jede Wahl zwischen Pest und Cholera entscheiden.
Bleibt mir zum Abschluss noch eine Idee für die Reformer der CDU – den Toilettengang während der Arbeitszeit abschaffen, würde die Wirtschaft extrem ankurbeln.
Mit der Zahnfee kann man dann im Feierabend Chattanooga Choo Choo tanzen, mit „vollgeschissener Hose und ohne Zähne“.
Das Nachkriegskind sagt mea culpa, für die nicht akademischen Ausführungen, aber für die Demokratie, unsere Freiheit usw. ist ein „Arsch in der Hose“ besser, als das wir uns weiter alles von den Politikern einreden lassen, nur das genug Geld für den Waffenkauf usw. da ist.








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