14.01.2026
Stehe dazu …… !!!!!!!
In einem Interview mit der Mainzer Allgemeine Zeitung Rheinhessen zu meinem neuen Buch Nachkriegskind – Erinnerungen, Gedanken, Kurzgeschichten – Er & sein Ich wurde ich gefragt, planen sie ein neues Buch in 2026. Meine Antwort: Ja – ich möchte mal über die Feigheit der Menschen schreiben.
Dies fängt bei der Klarnamenpflicht an. Ich hatte für dieses Thema einen gesonderten ZwillingsBlick geplant, den ich am 29.12.2025 schreiben wollte.
Dann wurde ich aber ausgebremst, durch unsere Bundestagspräsidentin, als ich in Facebook blickt und einen Beitrag von ihr kommentierte. Da kam mir die Erkenntnis, dass Klarnamenpflicht nur ein Bruchteil darstellt.
Frau Klöckner – unsere Bundestagspräsidentin - hat am 29.12.2025 einen Beitrag gepostet – „Ein tolles Team, das ehrenamtlich bei @tafeldeutschland #Bad Kreuznach #Tafel arbeitet – herzlichen Dank ihnen und allen Spendern! Jedes Jahr helfe ich Ende/Anfang des Jahres bei den Tafeln in meinem Wahlkreis mit. Unser Sozialstaat ist einer der besten, wenn man ihn international vergleicht. Der Sozialstaat zahlt ein breites Spektrum an Leistungen zur sozialen Sicherheit …„
Für diesen ehrenamtlichen Einsatz einer Bundestagspräsidentin meine Bewunderung, ich konnte nicht überprüfen, ob diese tatsächliche Hilfe mit Arbeit ist oder nach dem Pressefoto ein anderer Termin ruft.
Aber Fragen habe ich mir gestellt, die ich gerne von unserer Bundestagspräsidentin beantwortet bekommen hätte, sie hätte mich auch anrufen können, was sie ja gerne macht.
Ich fragte: Frau Klöckner lesen sie eigentlich was Sie schreiben oder schreiben lassen oder dient es nur der Selbstdarstellung. Wenn wir einen solchen super Sozialstaat haben, frage ich mich kausal, wieso müssen Menschen zur Tafel und wieso ist die Tafel überhaupt notwendig?“
Darauf bekam ich einige Stellungnahme zu meinem Beitrag und sehr viele Bestätigungen per Fingerzeig im Internet.
Frau Klöckner antwortete auch. Die Kommentarfunktion von mir wurde gesperrt und die Beiträge anscheinend gelöscht.
Da ich immer vom Guten im Menschen ausgehe, habe ich dann gedacht, ein technischer Fehler bei Facebook
Meine Naivität wurde dann am 30.12.2025 eines Besseren belehrt. Frau Klöckner veröffentlichte ein Post, mit allen von ihr in 2025 nicht veröffentlichen Bildern und Gesten. Zuerst dachte ich, der Post wäre auf einer Modelveranstaltung in Mailand und Guldental an der Nahe, aufgenommen worden, dann erinnerte ich mich, dass das die neue Darstellung des Bundespräsidentenamtes in Persona durch Frau Klöckner ist.
Mein Augenmerk fiel auf die Kommentarfunktion und ich sah, dass ich freigeschaltet bin. Ich fragte dann an:
„Wieso wurde gestern plötzlich aus der Selbstdarstellung zur Tafel plötzlich alle Kommentare entfernt und die Kommentarfunktion deaktiviert? Passten diese nicht zur Selbstdarstellung, Bundespräsidentin ist ein Amt, eine Staatsaufgabe, keine Showbühne für Selbstdarstellung“.
Die Antwort von Frau Klöckner ließ nicht lange auf sich warten, der Beitrag ist nicht mehr verfügbar und die Kommentarfunktion für mich gesperrt.
Ich habe selbstverständlich Screenshots für meine Behauptungen gemacht, für den Fall das die Erinnerung nicht mehr da ist.
Eine Randbemerkung in einem anderen Post, da Frau Klöckner ja fast stündlich an der Nahe bei irgendeinem Verein vertreten ist, hatte ich angefragt, wann sie mal in Berlin ist, denn dafür wird sie von den arbeitenden Menschen mit deren Steuer, ohne Presseöffentlichkeit, bezahlt. (Natürlich zahlen wir Bürger auch den Personenschutz und die Reisekosten an der Nahe. Fragt man sich, gehört dies zur Amtsausübung?) Man staune, keine Antwort.
Wir können lange über die Klarnamenpflicht diskutieren, die für mich keiner Diskussion wert ist, denn wer etwas in die Öffentlichkeit bringt, muss de jure und de facto, moralisch und ethisch dazu stehen und für die Verantwortung auch greifbar sein.
Die rechte Ecke schreit laut wegen der Vermummung von unseren moslemischen Mitbürgern, dass dies nicht in unserem Land vertretbar ist.
Gleichzeitig posten Sie anonym!
Für mich an Feigheit und Verlogenheit nicht zu übertreffen. Gleiches gilt, wenn man Kritik konstruktiv, sachlich, manchmal auch etwas unsachlicher nicht aushält, wenn man in der Öffentlichkeit steht.
Hier spreche ich auch aus eigener Erfahrung, wenn die Rezensionen zu meinen Büchern kommen. Die negativen, auch die negative Presse muss ich auch aushalten, sonst darf ich nicht in die Öffentlichkeit gehen.
Neben Klarnamenspflicht muss es auch die Verpflichtung geben, dass der Inhaber eines Posts, bei Kritik, in der Sache, sachlich, auch manchmal etwas unsachlicher kein Zensurrecht hat, was nur der Selbstdarstellung dient.
Wir sind gegen Hass im Netz, gegen Beleidigungen und vieles mehr, aber zu feige selbst zu unseren eigenen Beiträgen zu stehen.
Die Freiheit unseres Grundgesetzes erlaubt die freie Meinungsäußerung, sieht aber die Zensur nicht vor.
Gerade ein Staatsorgan an dieser hohen Stelle müsste diese verherrlichen, wenn sie schon der Meinung ist, alles und jenes posten zu müssen. Für mich mit der Würde des Amtes nicht vereinbar. Zensur aber mit dem Amtseid nicht vereinbar. Ich erwarte auch, dass eine Persönlichkeit an dieser führenden Stelle eines Landes den kategorischen Imperativ kennt, wer Anwesenheitspflicht von anderen verlangt, sollte selbst auch manchmal am Schreibtisch in Berlin sitzen.
Unsere Demokratie wird durch solches Verhalten unserer Volksvertreter immer und immer wieder beschädigt. Die AfD sagt danke.
Zeigen wir solchen Volksvertreter, die eigentlich bei richtiger Auszählung und Einzug vom BSW nicht im Bundestag vertreten wären, die rote Karte, für unsere Freiheit und Demokratie.
Zeigen wir auch Flagge und veröffentlichen und posten nur im eigenen Namen. Jedes Schriftstück von Flugblatt bis zu …. , muss ein Impressum haben. Da gibt es keine Anonymität. Wieso hier? Stehen wir zu dem, was wir machen, schreiben, tun und verstecken uns nicht wie ein kleines Kind hinter der Mutter oder dem Vater.







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