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24.09.2025
Das moderne Märchen der Meinungsfreiheit

Ich zitiere gerne die Märchen, mache mir aber seit der Sperrung des Kleinen Philosophen von

von


Frau Klöckner, unserer Bundestagspräsidentin


und


einer Journalistin der Allgemeinen Zeitung Mainz/Rheinhessen


meine Gedanken über das Thema.


Es wird viel über Meinungsfreiheit in den letzten Tagen geschrieben, aufgrund der aktuellen Ereignisse.


Ich frage mich vorab, was ist eine eigene Meinung?


Eine eigene Meinung 

ist keine vorgedachte Meinung des Mainstreams

oder eines Anderen

Eine eigene Meinung ist eine eigene Meinung

eines einzelnen Menschen!


Schauen wir auf die zwei oben von mir zitierten Ereignisse.


Frau Klöckner sagt in der Berliner Morgenpost am 28.08.2025 „Meinungsfreiheit umfasst nicht nur die eigene“, sperrt aber dann Gegenmeinungen, wenn sie sich in der Sache angegriffen füllt.


Die Journalistin der Allgemeinen Zeitung Mainz/Rheinhessen schrieb mir, zu ihrem Pressebericht „Rentner sorgt in Arztpraxis für Ordnung am 25. Juli 2025“, dass sie das nicht ausdrücken wollte, was ich in meinem Kommentar aus eigener Erfahrung zur Arztpraxis schrieb zu ihrem Beitrag in der Sache und sperrte mich danach. Als ich in meinem ZwillingsBlick vom 01.08.2025 - Der Türsteher – der Eid des Hippokrates und die Menschenwürde (https://www.jürgen-zwilling.de/article.php?id=1667&category=2das Thema aufgegriffen haben, schrieb mich die Allgemeine Zeitung Mainz/Rheinhessen an und untersagte mir, den Artikel nicht beizufügen, weil die Rechte bei ihr liegen. 


Juristisch natürlich einwandfrei – aber?


Meinen ZwillingsBlick zu diesem Thema zu veröffentlichen untersagten sie mir nicht, weil die Rechte bei mir liegen.

Die Meinungsfreiheit der Allgemeinen Zeitung Mainz/Rheinhessen endet also dort, wo die Meinung der Journalisten zu Beiträgen nicht vertreten wird und diese in der Sache diskutiert werden.


Soviel zur Meinungsfreiheit am jüngst erlebten Beispielen.


Sehen wir uns das Thema Meinungsfreiheit einmal näher an. Ein Blick auf die Zensur in den Kirchen ersparen wir uns hier, weil jeder weiß, dass Glauben mit Meinungsfreiheit nicht kompatibel ist.


1789 (für die Bildungsschwachen bzw. unsere junge Generation mit den schulischen Ausbildungslücken – der Beginn der Französischen Revolution mit dem Sturm auf die Bastille am 15. Juli) wurde in Art 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich aufgenommen


            „un des droits les plus précieus der l’Homme“


die Meinungsfreiheit - eines der kostbarsten Rechte des Menschen – übersetzt.


Eines der häufigsten Zitate zur Meinungsfreiheit, was nicht von Voltaire stammt, sondern von Evelyn Beatrice Hall


„I disapprove of what you say, but i will defend it to death your right to say it“.


„Ich lehne ab, was Sie sagen, aber ich werde bis auf den Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen“.


Kommen wir auf meine obigen Erfahrungen zurück, Frau Klöckner und die Journalistin der Allgemeinen Zeitung Mainz/Rheinhessen lehnen, ab was ich sagte, und sperren dann!


Was hat Frau Dunja Hayali im ZDF zum Beitrag über die Ermordung von Charlie Kirks gesagt:


„Dass es nun Gruppen gibt, die seinen Tod feiern, ist mit nichts zu rechtfertigen, auch nicht mit seinem oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen“, dann leitet sie zu Kirks Anhängerschaft über: „Offensichtlich hat der radikal religiöse Verschwörungsanhänger aber auch genau damit einen Nerv getroffen. Charlie Kirk hatte nicht nur Millionen Follower auf den verschiedenen Plattformen, auch seine Veranstaltungen, waren extrem gefragt und gut besucht“.


Ihre Aussagen wurden dann aus dem Kontext insgesamt gerissen und für diese beide Sätze hatte es Kritik gegeben.


Hört sich erstmal positiv an, Kritik – also sachliche Diskussion – Austausch von Argumenten – andere Meinung – nein!


Wie Frau Dunja Hayali selbst veröffentlichte, als sie sich kurz zurückgezogen hat, sah diese wie folgt aus:


 »Wir werden dich noch hängen sehen«, steht da, oder »Ich wünsche dir den Tod«. Die Kommentare sind teils mit Vor- und Nachnamen der Postenden versehen, wobei unklar ist, ob die Namen echt sind. Manche duzen Hayali, manche siezen sie, »Ich hoffe, sie werden vor ihrer Familie erschossen«, schreibt ein Kommentator. »Diese Frau ist 1000-mal bösartiger und schlimmer als Joseph Goebbels«, usw. usw..


Wie meinen Lesern bekannt, wurde ich 66 Jahre im August dieses Jahres. Ich stehe also in den Diskussionen unserer Jugend nicht drinnen. Während meines Studiums hatte man Meinungsfreiheit, während meiner Semester zu Staatsrecht anders definiert. Vielleicht erinnern sich einige Leser noch an diese Zeit der Definition der Meinungsfreiheit als Freiheit der Meinung.


In dieser Zeit blicken wir auch immer mit großem Respekt und Bewunderung auf die Freiheitsstatue im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich möchte jetzt hier nicht weiter ausdehnen noch auf die Late-Night-Show vom Moderator Jimmy Kimmel in den USA eingehen, der wegen seiner Bemerkung zu Charlie Kirk, abgesetzt wurde. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist es sogar möglich, die Freiheit unproblematisch aufzugeben, durch blindes Folgen eines „geistig nicht ganz ausgebildeten Staatsoberhauptes“, der Kapitalismus, Gier usw, verwechselt mit Diktatur, was durchaus im Kapitalismus gegeben sein kann, aber weder in die Wirtschaft noch in die Politik gehört. Die Late-Night-Show wurde wieder aktiviert, da die Verluste des Medienkonzernes, durch das Abmeldung der Abonnenten zu groß war, nicht wegen der Meinungsfreiheit.


In den USA endet die Meinungsfreiheit bei Trump, bei uns bei Facebook, TikTok usw. . Die Meinungsfreiheit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten endet beim derzeitigen Präsidenten dort, wo die Berichterstattung über ihn negativ ist, er nennt sie dann illegal. Ist es die moderne Meinungsfreiheit, nicht nur unter der Freiheitsstatue?


Ist es noch Meinung? Nein, es ist ein Zusammenreihen von Worten und Sätzen, entstanden aus dem Bereich im Teil über dem menschlichen Hals, ohne Hirn und Verstand, geprägt von Hass, Gier, Neid und ideologischer Verblendung, ohne jegliche geistige Substanz oder Anspruch. 


Kommen wir zurück auf meine Eingangsdefinition zur Meinung:


Nur dies ist eine Meinung und von der Meinungsfreiheit auch geschützt. Keine wider kauende, nicht durchdachte, nicht mal gelesene Post, die zu schrecklichem aufrufen und damit das, was die Dummköpfe, der Mob eigentlich will, die Freiheit der Meinung, mit ihren Aussagen, zerstören.


Damit zerstören sie unsere Demokratie, unser Grundgesetz, die Menschenrechte, das ganze Leben der Menschen in Freiheit.


Wie ich schon öfter geschrieben habe, ich bin ein Mainzer und formuliere das jetzt wieder mal in meiner Mentalität:


„Ich habe einen Arsch und der Hose und Rückgrat nicht zum Kriechen“ und werde mit jeder Zeile und Handlung mich für die Meinungsfreiheit, unsere Demokratie, unser Grundgesetz und die Menschenrechte einsetzen.


Am Überlegen bin ich zum Schluss dieses ZwillingsBlick, ob ich ein Märchen schreiben werde


„Eine Präsidentin mit einer lokalen Zeitung, aus einem kleinen Weinort in Nirgendwo und die Meinungsfreiheit“.


Sehr geehrte Leser*innen meiner Beiträge, wenn sie mich dazu ermutigen, werde ich das Märchen formulieren.


 










 

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